KUNDEN FRAGEN – WIR ANTWORTEN
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KUNDEN FRAGEN – WIR ANTWORTEN

Kunden fragen häufig: Können Sie meine Vergaser reinigen?

Immer mehr stark verunreinigte, aber auch defekte Vergaser landen auf unserer Werkbank. Auch im täglichen Werkstattbetrieb spielen Vergaserprobleme inzwischen eine Hauptrolle. Wir überprüfen in der Werkstatt die Gemisch-Zusammensetzung mit Messuhren, CO2-Tester und Lambdasonde. (Parallel muss immer die Zündung mit-gecheckt werden.) Es zeigt sich: die mehr als 50 Jahre alten „Solex-Gasanstalten“ aus Zinkdruckguss halten dem Zahn der Zeit nicht ewig Stand. So reicht häufig die professionelle Reinigung – mechanisch und per Ultraschall – nicht mehr aus. Die Drosselklappenwellen schlagen aus, die Vergaser ziehen hier Nebenluft; die Düsen sind häufig unbrauchbar gemacht; und überraschenderweise verziehen sich sogar die Gehäuse, die Drosselklappen schließen nicht mehr. Das alles hat zur Folge, dass die Vergaser sehr schlecht oder gar nicht mehr einstellbar sind. Die Fahrzeuge schaffen die Abgasuntersuchung häufig nicht. Aber auch auf den Fahrbetrieb wirken sich die beschädigten Vergaser aus: Leistungsabfall oder Beschleinigungslöcher. Neue oder gute gebrauchte Exemplare sind am Markt praktisch nicht mehr zu bekommen. Um die alten Solex-Vergaser zu retten, wird eine grundhafte Instandsetzung nötig. Diese liegt für zwei Vergaser im vierstelligen Bereich. Alternativ wird von unseren Kunden auch der Umbau auf Grp. 4 Ansaugbrücke mit neuen Weber 40 DCOE Vergasern in Betracht gezogen.

Die professionelle Reinigung – mechanisch und per Ultraschall – reicht häufig nicht mehr aus.

Marc Eberhardt, Historic Racing Works
Verschmutzte und grundinstandgesetzte Vergaser

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