MYTHOS EAU ROUGE

IMG_8839Am Sonntag, 19. Juli 2014 fand vom 15:00 – 18:00 Uhr der vierte Meisterschaftslauf des Dunlop FHR Langstreckencups 2015 statt. Zuvor, mittags und nachmittags am Samstag starteten wir zu den beiden Qualifyings.

Spa ist eine großartige Strecke! Ich hatte dennoch beim ersten Training etwas Probleme, mir die Strecke einzuprägen. Mithilfe eines Streckenplans habe ich mir dann einige Eselsbrücken gebaut – links rechts links – rechts rechts links usw., damit ging es besser. Im Rennen habe ich natürlich in der Eau Rouge, aber auch in den Kurvenkombinationen in der leichten Bergigkeit viel Spaß gehabt. Die Gerade oben auf dem Berg hinter der Eau Rouge ist allerdings etwas lang …

Aber zurück zum Training: Am ersten Tag fuhren wir bei Trockenheit etwas schwache Zeiten, weil Marc und ich den Kurs noch nicht kannten. Am Morgen des Rennens war es noch etwas feucht, dennoch konnte ich bei Trockenheit aus der Box fahren und kam gut ins Rennen, nach einer halben Stunde jedoch begann immer wieder Nieselregen, der sich immer wieder verstärkte. Vor mir hatte sich eine violette Alfa Romeo Giulia 1600 festgesetzt, die auf der Geraden mit ihren 300ccm mehr etwas schneller war als unsere Fulvia, in den Kurven aber doch deutlich langsamer, insbesondere bei Nässe. So konnte ich die Giulia dreimal überholen, die Position aber aufgrund der langen Geraden in Spa jedes Mal nicht lange halten. Trotz stärkeren Regens bin ich mit den Semislicks draußen geblieben und nach exakt 1,5 Std. zum Fahrerwechsel mit Marc heraus. Nach dem Wechsel trocknete die Strecke langsam ab und Marc fuhr mit dem Auto das Rennen sauber nach Hause: Zu einem erneuten Klassensieg in der 1300er-Klasse …

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SCHARFE LERN–KURVE …

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Das sei vorausgeschickt: Zuerst gab es einen Rennunfall und dann sind wir aufgrund eines technischen Defekts auch noch ausgefallen. Miserabler hätte unser Einsatz trotz kühlem aber sonnigen Wetters beim vorletzten Rennen des Dunlop FHR Langstreckencups am 04. Oktober 2015 am Nürburgring für uns kaum laufen können.



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06-IMG_710408-IMG_7112 Doch immer der Reihe nach: Nach einer richtig schönen Anreise mit der ganzen Familie – Stephanie, Klara und Juna – am Donnerstag vor dem Rennen, fanden am Feiertag den 03.10. die Qualifyings statt. Für mich war es zuerst nicht ganz einfach, mit dem kleinen, relativ langsamen Auto ein Gefühl für diesen Highspeed-GP-Kurs zu entwickeln. Ich fühlte mich nicht richtig wohl. Am Ende des Tages waren wir aber zufrieden, Marc war besser klar gekommen. Wir ließen uns noch einmal die Tankstrategie für das Rennen durch den Kopf gehen. Nach den Verbrauchsberechnungen konnten wir mit unserem 60-Liter Tank das Vier-Stunden-Rennen nicht nur mit einem Tankstopp bestreiten. Wir planten deshalb zwei Fahrerwechsel. Wir hatten einen Verbrauch der Fulvia von 29 l/100km ausgerechnet. Die Streckenlänge beträgt 5,148 km, so dass wir den ersten Stint mit 30 Runden (154,4 km) und einem Verbrauch von 45,0 l veranschlagten. Danach sollte der Fahrerwechsel auf Marc erfolgen, der dann 32 Runden (48 l) fahren sollten, den Rest mit 19 Runden wollte ich bestreiten. Auf dem Papier wohlgemerkt! Weiterlesen

CAR WASH

Es liegt zwar schon einige Zeit zurück, aber jetzt ist der Moment sich noch einmal zu erinnern. Am Wochenende vor dem FHR Rennen am 15. Oktober am Nürburgring war die Welt in Ordnung und das Auto glänzte wie eine Speckschwarte! Das Foto der Kinder hat meine Frau Stephanie gemacht.

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DIE RETTER DES RENNENS

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Samstag war der Tag der Qualifyings und meine Anspannung stieg ins Unermessliche. Das Wetter war für einen Augusttag viel zu kühl und regnerisch und am meisten Respekt hatte ich vor einem Rennen bei Nässe. (Früh morgens die Papierabnahme, die technische Abnahme und das Fahrerbriefing werden mir allerdings später noch einen extra Blogbeitrag wert sein.) Das erste Zeittraining des Langstrecken Cups war für 13:05h angesetzt und wie das Schicksal es wollte fing es eine halbe Stunde vorher an zu regnen. Etwas hektisch zogen wir also die Avon-Regenreifen auf das Auto, ohne aber eigentlich den richtigen Luftdruck dafür parat zu haben. Gegen 13:00 Uhr kam dann der Moment: Nach drei Jahren unermüdlicher Vorbereitung stieg ich endlich mit neuer Rennunterwäsche, neuem Rennoverall, nagelneuem Helm und Schuhen in unser Auto ein. Ich ließ den Motor warmlaufen, rollte langsam auf die Pitlane raus und war zum ersten Mal mit unserer wunderbaren Fulvia auf einer richtigen Rennstrecke unterwegs. Wie zu erwarten war sämtliche Angst sofort wie weggeblasen und wich unbändiger Freude und Befriedigung. Nach wenigen Runden hatte ich Vertrauen zum Auto gewonnen und war erstaunt wie gut sich das Auto mit seinem Frontantrieb und den Avon-Regenreifen auf nasser Piste verhielt. Viel zu kurz waren die 20 Minuten Qualifying und ich musste wieder in die Boxengasse einbiegen. Weiterlesen

LIGTWEIGHT LUFTHUTZE

Leichtbau ist in aller Munde. Hier sehen Sie, wie ich durch Leichtbau in GFK der Frischluftführung im Motorraum ungefähr 5 kg Gewicht eingespart habe. Zu dem Zweck habe ich das originale Stahlblech-Teil aufgebohrt und als Laminierform benutzt. Das Gießharz und den Trennwachs gab es bei Modulor in Berlin. Ich habe ein Harz gewählt, das nicht ganz so schnell abbindet. Die beiden Hälften habe ich dann entformt und zusammen laminiert. Schönes Ergebnis!

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HOW TO HTP!

Im November 2013 habe ich endlich den Antrag zum „Historical Technical Passport“ beim DMSB einreichen können. Nachdem ich den Anhang K und den Anhang J 1971 des FIA Sportgesetzes in den zwei Jahren zuvor nahezu auswendig gelernt hatte – mehrere hundert Seiten – , dachte ich, alles begriffen und alles weitgehend richtig gemacht zu haben. Das Drama mit der fehlenden Homologation war ja nun überwunden. Jedoch wurde ich eines Besseren belehrt.HTP Antrag Fulvia 1,3 S

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STÄHLERNE HOCHZEIT

Hochzeit_06-IMG_2300Das war einer der schönsten Momente in der Entstehungsgeschichte unseres Autos. Der Einbau von Motor und Getriebe in den vorderen Hilfsrahmen und dann die „Hochzeit“ mit der Karosserie. Der Hilfsrahmen ist ja nur mit 6 Stück M12er Schrauben an das Chassis montiert. Nach guter Vorbereitung am Samstag war am Sonntag morgen der Hilfsrahmen – mit dem versierten Marc an meiner Seite – in einer Stunde montiert. Zum ersten mal konnten dann die Borrani Räder wieder montiert werden. Wie niedrig das Auto lag! Ein ganz neues Gefühl, diese niedrige Karosserie vor sich zu sehen.
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GENTLEMEN, START YOUR ENGINES!

Im September 2011 kauften Rainer und ich uns spontan in Köln eine Lancia Fulvia 1,3 S mit dem Plan, in der nächsten Saison damit historische Rennen zu fahren. Daraus wurde erst einmal nichts. Hier will ich die Geschichte erzählen, wie ich zum Oldtimer Fan, zum Lancia Fulvia Kenner und mehr und mehr vom historischen Rennsport verstehen lerne.
Lancia Gutachten Die Fulvia 1,3 S im Herbst 2011 Die Fulvia 1,3 S im Herbst 2011

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