RENNBERICHT: SAISONSTART BEIM ADAC PREIS DER STADT STUTTGART

HOCKENHEIM, 22. BIS 24. APRIL 2016
Dass Hockenheim durchaus mit Aprilwetter begrüßt, ist eigentlich untypisch, sagen die erfahrenen Profis. Es kann es in der Eifel ruhig grau und regnerisch sein, in der rheinischen Tiefebene ist es für gewöhnlich doch sonnig – nicht so in diesem Jahr. Am frühen Samstagmorgen beständiger Regen, den Tag lang blieb die Strecke mehr oder weniger komplett nass und dies auch noch bei tiefen Temperaturen. Der Sonntag begann zwar trocken, blieb aber kalt, und schließlich gab es am Nachmittag sogar Schneeregen. Dennoch waren alle froh, dass die Winterpause ein Ende hatte. Das Rennprogramm war auch üppig besetzt: mit der Youngtimer Trophy, dem Dunlop FHR Langstreckencup, der HTGT und den HRA Formelrennserien gab es jede Menge attraktiver Rennfahrzeuge. Wir haben uns am Trainingssamstag besonders über den Besuch von Klaus Aßmuth, dem ehemaligen DRM Fahrer bei uns im Zelt gefreut, der uns einige gute Tipps und positive Kritik mitgab.

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Die Wetterkapriolen trafen auch unser Rennen zum Dunlop FHR Langstreckencup mit je einem nassen und trockenen Qualifying. Und das Pech blieb nicht aus. Im zweiten Qualifying fuhr Marc auf Semislicks weiter, nach einsetzendem Regen und Hagel kam es zu einigen Drehern und schlussendlich blieb auch die Karosserie nicht heil. Er landete mit dem rechten Heck im Reifenstapel, was kleinere Kaltverformungen mit sich brachte. Doch auch im Rennen verfolgte uns das Pech weiter. Dietmar fuhr den ersten Stint, als sich plötzlich die Lenkung selbständig zu machen begann. Ein Boxenstopp ergab die Überraschung: der linke untere Querlenker war gebrochen. Das bedeutete das Aus für uns da wir dieses Teil nicht dabei hatten. Nachdem wir so lange im kalten Zelt  bei schlechtem Wetter ausgeharrt hatten und uns immer mal wieder im Teamzelt aufgewärmt hatten fuhren wir sehr frustriert wieder nach Berlin.

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