RENNBERICHT: ADAC RGB SAISONFINALE NÜRBURGRING

Nürburgring 30. Sept. – 1. Okt. 2016
Ende September veranstaltet die Renngemeinschaft Bergisch Gladbach e.V. im ADAC traditionsgemäß den vorletzten Lauf zum Dunlop FHR Langstreckencup auf der GP Strecke des Nürburgringes.

Für das Team Historic Racing Works war es ein harter Renntag, da der Dunlop FHR Langstreckencup bereits am Samstagmorgen von 8.30 – 9.00 Uhr das erste Training hatte und wir am Vortag eine anstrengende Anreise hatten. Die zweite Trainingssitzung fand von 13.30 – 13.50 Uhr statt. Der Start zum Rennen über die Distanz von 4 Stunden erfolgte um 15.55 Uhr und die die letzte Rennstunde wurde in der Dunkelheit absolviert. Gefahren wurde die Nürburgring GP Strecke mit der Mercedes-Arena und FIM-Schikane (Variante 2) mit einer Länge von 5,137 km. (Photos: Curbs Magazin Historischer Motorsport, Markus Jung)

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Das erste Training morgens um 8:30 Uhr Uhr hat dann Dietmar absolviert und der auf den Avons im Regen mit starkem Untersteuern zu kämpfen hatte. Das Auto war partout mit keinen Mitteln aus seinem Opa-Fahrverhalten herauszubringen – dieses muss sicher Gegenstand weiterer Test in der Winterpause sein. Marc startete dann beim zweiten Training nach Mittag ebenfalls noch auf Regenreifen während die Strecke langsam abtrocknete. Den Start zum eigentlichen Rennen fuhr Marc dann aber auf den Toyo Proxxes Semislicks, obwohl die Straße noch sehr feucht war – was wir bei der relativen Kälte mit einem niedrigeren Reifendruck kontrollieren wollten. Bereits nach eineinhalb Stunden Rennen kam Marc, entgegen unseren Berechnungen, mit leerem Tank in die Box. Wir tankten voll, nahmen den Fahrerwechsel auf Dietmar vor, der nun zwei Stunden Renndistanz absolvierte. Da war der Tank wieder leer und nach einem kurzen Boxenstopp mit erneutem Fahrerwechsel konnte Marc rausziehen, in die Nacht hinein. Als um ca. 20 Uhr das Rennen abgewunken wurde, hatte unsere Fulvia 1,3 S vier Stunden lang klaglos und wie ein Uhrwerk funktioniert.  Das war zweifellos ein Höhepunkt in der Geschichte unseres Autos, das wir 2011 begonnen haben zu restaurieren. Der Beweis dafür, dass wir in der Lage sind, standfeste  Renntourenwagen zu bauen. Darauf sind wir auch etwas stolz. Auch an diesem Tag wurden wir mit dem Klassensieg belohnt.

Hier der gesamte Rennbericht vom Wochenende im Blog „zwischengas“