#EINSATZ: SCHNEEGESTÖBER

Das war ein Rallye-Schneefestival in zwei Akten. Leider waren wir nicht live dabei, unser Part bestand nur in der Präparierung des Autos und im Zuschauen via Social-Media. Aber nochmal von vorn: Im Dezember, anlässlich der Auslieferung des Fahrzeugs, informierten uns unsere Kunden Dirk Backhauß und Till Kötter, dass ein Start bei der Planai Winterrallye vom 03. bis 05. Januar 2019 geplant sei. Wir hatten bei Aufbau des Wagens den altersschwachen Serienventilator schon vorsichtshalber durch ein SPAL Hochleistungs-Modell zur Scheibenbelüftung ersetzt. Jedoch schien es ratsam, auch noch die klassische Ansaugluftvorwärmung, anstatt des offenen Sportluftfilters zu re-installieren. Nach einigen, schnellen Probeläufen auf Feldwegen im Umland von Dortmund, hatte Dirk die Bremse balanciert und das Auto lief. Mit 145ern auf Stahlfelgen und Schneeketten lieferte das Auto schon mal einen martialischen Auftritt.

Wenn man jetzt die vielen Berichte von der Planai-Classic 2019 zusammenfasst, waren es drei Tage Eiskanal und Schlittenfahren, heftige Sturmböen mit Schneetreiben, die es in dieser Form noch nie gegeben hatte und soviel Schnee wie seit 23 Jahren nicht mehr. Alles in allem soll es eine der anspruchsvollsten Winter-Gleichmäßigkeitsrallyes aller Zeiten gewesen sein. Unsere “Jungs” waren durchgekommen, aber mit ihrer Platzierung noch nicht ganz zufrieden. Ein kleines Malheur bei der Sache war, dass Lüfter und Wischer auf einer 8A Sicherung hingen, und diese sich – wohl auch aufgrund des hohen Stromverbrauchs am Wischermotor durch die Schneelast – hin und wieder verabschiedete.

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#SAISONRÜCKBLICK: DUNLOP FHR LANGSTRECKENCUP 2018

Das Jahr 2018 war für den Historischen Rensport eine tolle Saison. Es herrschte ein großes Interesse allen FHR-Rennserien. Die Veranstalter waren zufrieden mit der Zahl der Anmeldungen und insbesondere der Dunlop FHR Langstreckencup war durchgehend gut gebucht. Das kommt allen Teams zugute, denn eine Rennserie funktioniert in gewisser Weise nach dem Solodaritätsprizip: Je mehr fahren, desto erschwinglicher wird es für das einzelne Team. Darüber hinaus professionalisiert sich die Serien zunehmend, was sicher auch der neu ausgeschriebenen „Deutschen Historischen Automobil-Meisterschaft“ zuzuschreiben ist. Die Technischen Abnahmen der Fahrzeuge wedren in dem Zuge jedenfalls immer akribischer.

Wir sind dieses Jahr erst zum zweiten Rennen auf dem Nürburgring in die Saison eingestiegen. (Wir hatten Ihnen hier an dieser Stelle schon einen kleinen Bericht dazu abgestattet.) Dies Jahr wollten wir, nach einem recht mageren 2017, wieder voll dabeisein! Unser Auto war durchgehend bestückt mit dem ersten Motor, der inzwischen über 7.000 Rennkilometer „auf dem Buckel“ haben dürfte. Mit unserer neuen Startnummer # 642 lief Lancia Fulvia 1,3 die ganze Saison wieder – wie ein Uhrwerk – bis auf einen kleinen Defekt an der LiMa. Insgesamt mit etwas wenig Leistung (ca. 100 PS) , dafür aber schön zuverlässig. Aufgrund des hohen Arbeitsanfalls in der Werkstatt ist fast die ganze Saison Dietmar alleine durchgefahren. Im Rennen drei hatten wir unseren Freund Holger Thielert auf dem Auto. In Spa war Marc dann zwar dabei, aber leider wurde gerade dieses Rennen aufgrund eines leider tödlichen Herzinfarkts auf der Strecke abgesagt. Weiterlesen

MỊN·DEST·HALT·BAR·KEITS·DA·TUM, SUBSTANTIV [DAS]

Mịn·dest·halt·bar·keits·da·tum, Substantiv [das]
nach Wikipedia: … auf der Verpackung aufgedrucktes Datum, das angibt, bis zu welchem Zeitpunkt etwas genießbar ist. „Wir mussten es wegwerfen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum längst überschritten/abgelaufen war.“

Fast hätten wir unverrichteter Dinge vom Nürburgring zurückkehren müssen. Aber fangen wir ganz vorn an:

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#JUNGFERNFAHRT: ERFOLGREICHER EINSATZ AUF DEM HOCKENHEIMRING

Ihr erinnert euch, dass wir seit dem Jahr 2016 an einem weiteren Rennfahrzeug auf Fulvia-Basis arbeiten. Philipp, der Kunde der das Auto bei uns bestellt hat, wollte im April endlich in der FHR Rennsaison beim „Preis der Stadt Stuttgart“ starten. Weil er noch ein halber Rookie war, wollten wir das Ganze vor seinem ersten Rennen etwas langsamer angehen und hatten den Trackday am Donnerstag dazugebucht. Das Auto lief von Anfang an sehr gut, Philipp musste sich natürlich erst einmal an den heftigen Verkehr auf der Rennstrecke, gerade während eines Trackdays gewöhnen. Die hohen Leistungsunterschiede mit wirklich sehr schnellen Autos auf der Strecke – gerade am Trackday – die der kleinen Fulvia „über die Nase fuhren“, haben ihn als Einsteiger doch Weiterlesen

RENNBERICHT: ADAC RGB SAISONFINALE NÜRBURGRING

Nürburgring 30. Sept. – 1. Okt. 2016
Ende September veranstaltet die Renngemeinschaft Bergisch Gladbach e.V. im ADAC traditionsgemäß den vorletzten Lauf zum Dunlop FHR Langstreckencup auf der GP Strecke des Nürburgringes.

Für das Team Historic Racing Works war es ein harter Renntag, da der Dunlop FHR Langstreckencup bereits am Samstagmorgen von 8.30 – 9.00 Uhr das erste Training hatte und wir am Vortag eine anstrengende Anreise hatten. Die zweite Trainingssitzung fand von 13.30 – 13.50 Uhr statt. Der Start zum Rennen über die Distanz von 4 Stunden erfolgte um 15.55 Uhr und die die letzte Rennstunde wurde in der Dunkelheit absolviert. Gefahren wurde die Nürburgring GP Strecke mit der Mercedes-Arena und FIM-Schikane (Variante 2) mit einer Länge von 5,137 km. (Photos: Curbs Magazin Historischer Motorsport, Markus Jung)

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Das erste Training morgens um 8:30 Uhr Uhr hat dann Dietmar absolviert und der auf den Avons im Regen mit starkem Untersteuern zu kämpfen hatte. Das Auto war partout mit keinen Mitteln aus seinem Opa-Fahrverhalten herauszubringen – dieses muss sicher Gegenstand weiterer Test in der Winterpause sein. Marc startete dann beim Weiterlesen

RENNBERICHT: SPA RACE FESTIVAL, CIRCUIT DE SPA FRANCORCHAMPS

Spa Francorchamps, 22. – 24.07.2016:
Beim Youngtimer Festival Spa 2016 ging das Berliner Historic Racing Works Team bei dem Dunlop FHR Langstreckencup auf der belgischen Formel 1 Rennstrecke von Spa Francorchamps wieder mit ihrer Lancia Fulvia 1,3 S an den Start.

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Im Qualifying bei Regen auf den Avon Regenreifen fühlte sich Dietmar doch recht unsicher, die Rundenzeiten waren jedoch nicht so schlecht wie es ihm schien. Im Langstreckenrennen über drei Stunden auf der 7,003 Kilometer langen, belgischen Berg- und Talbahn von Spa, entschloss sich das Team jedoch, dem Kurs auf Semislicks in Angriff zu nehmen. Als die Strecke immer mehr abtrocknete, funktionierten die Reifen immer besser und Dietmar und Marc konnten die Fulvia ausgesprochen zügig bewegen. Auch hier zeigten die Piloten und das Fahrzeug ihr Zuverlässigkeit und sicherten sich dort ebenfalls den Klassensieg. (Foto: BR-Foto)

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RENNBERICHT: HISTORIC TROPHY NÜRBURGRING

Nürburg, 17. – 19.06.2016:
Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug und auch wegen Arbeitsüberlastung in der Werkstatt, mussten wir das zweite Rennen der Saison im Mai am Nürburgring ausfallen lassen. Dementsprechend war unsere Vorfreude auf das dritte Rennen auf der Nordschleife riesig. Der DMSB hatte ja die Hürden, um auf dem Nürburgring Nordschleife fahren zu dürfen recht hoch gelegt. Aufgrund des tödlichen Unfalls in der VLN im Vorjahr, muss jeder Rennfahrer der auf der Nordschleife starten will, entweder drei  absolvierte Rennen in zwei Jahren nachweisen oder ein Seminar belegen. Bisher hatten wir nur ein Rennen auf der Nordschleife gefahren und reisten daher frühzeitig an, um den Kurs für die Nordschleifen-Lizenz zu machen.

historic-trophy-2016_brfoto-04 historic-trophy-2016_brfoto-02 historic-trophy-2016_brfoto-03Die Youngtimer Trophy und der Dunlop FHR Langstreckencup starteten wieder gemeinsam auf der Gesamtstrecke Nürburgring mit einem riesigen Fahrerfeld. Wir mussten, vor allem im Qualifying aber auch im Rennen, wieder durch eine Art Aprilwetter, obwohl inzwischen Mitte Juni war. Dem einen oder anderen unserer Teilnehmer raubte die Eifel langsam schon den letzten Nerv, denn beim 24h Classic davor hatte es außergewöhnlich schlechtes Wetter mit Hagel und Schnee gegeben. Zum Start unseres Rennens war es an Start-und-Ziel noch trocken, nach Ende der ersten Runde aber setzte Regen von ungewisser Dauer ein. Nach etwa vier Runden ließ sich dann aber die Sonne wieder blicken, Wir waren das Risiko eingegangen war, auf Semislicks loszufahren und diese auch auf dem Fahrzeug zu belassen, die Regenphase hatten wir heil überstanden und konnten schlussendlich mit einem Klassensieg das 3-Stunden Rennen beschließen. Insbesondere hat uns das sehr zaghafte Fahren während der Regenphase auf der Nordschleife großen Spaß gemacht, denn dabei lernt man sein Auto richtig gut kennen und seine feinen Reaktionen sehr gut einzuschätzen.

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RENNBERICHT: SAISONSTART BEIM ADAC PREIS DER STADT STUTTGART

HOCKENHEIM, 22. BIS 24. APRIL 2016
Dass Hockenheim durchaus mit Aprilwetter begrüßt, ist eigentlich untypisch, sagen die erfahrenen Profis. Es kann es in der Eifel ruhig grau und regnerisch sein, in der rheinischen Tiefebene ist es für gewöhnlich doch sonnig – nicht so in diesem Jahr. Am frühen Samstagmorgen beständiger Regen, den Tag lang blieb die Strecke mehr oder weniger komplett nass und dies auch noch bei tiefen Temperaturen. Der Sonntag begann zwar trocken, blieb aber kalt, und schließlich gab es am Nachmittag sogar Schneeregen. Dennoch waren alle froh, dass die Winterpause ein Ende hatte. Das Rennprogramm war auch üppig besetzt: mit der Youngtimer Trophy, dem Dunlop FHR Langstreckencup, der HTGT und den HRA Formelrennserien gab es jede Menge attraktiver Rennfahrzeuge. Wir haben uns am Trainingssamstag besonders über den Besuch von Klaus Aßmuth, dem ehemaligen DRM Fahrer bei uns im Zelt gefreut, der uns einige gute Tipps und positive Kritik mitgab.

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Die Wetterkapriolen trafen auch unser Rennen zum Dunlop FHR Langstreckencup mit je einem nassen und trockenen Qualifying. Und das Pech blieb nicht aus. Im zweiten Qualifying fuhr Marc auf Semislicks weiter, nach einsetzendem Regen und Hagel kam es zu einigen Drehern und schlussendlich blieb auch die Karosserie nicht heil. Er landete mit dem rechten Heck im Reifenstapel, was kleinere Kaltverformungen mit sich brachte. Doch auch im Rennen verfolgte uns das Pech weiter. Dietmar fuhr den ersten Stint, als sich plötzlich die Lenkung selbständig zu machen begann. Ein Boxenstopp ergab die Überraschung: der linke untere Querlenker war gebrochen. Das bedeutete das Aus für uns da wir dieses Teil nicht dabei hatten. Nachdem wir so lange im kalten Zelt  bei schlechtem Wetter ausgeharrt hatten und uns immer mal wieder im Teamzelt aufgewärmt hatten fuhren wir sehr frustriert wieder nach Berlin.

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RENNBERICHTE: DER FHR-RENNKALENDER 2016 STEHT

FHR_Flavia-ZagatoAuch in diesem Jahr starten wir mit unserer grauen Fulvia 1,3 S im Dunlop FHR Langstreckencup. der nach wie vor weltweit größten, historischen Langstrecken-Rennserie nach Anhang K. Gefahren werden hier Langstreckenrennen mit einer Renndauer von zwei bis vier Stunden auf internationalen Deutschen und Europäischen Rennstrecken. Zugelassen sind Fahrzeuge der Kategorie GT, Tourenwagen und zweisitzige Rennsportwagen der Baujahre 1947 bis 1975 nach dem Reglement der FIA Anhang „K“. Wie im Vorjahr startet die Saison beim „Preis der Stadt Stuttgart“ auf dem Hockenheimring vom 22. bis 24. April. Alle Detailinfos, spannende Bilder und insbesondere den Rennkalender finden Sie hier, auf dem neu gestalteten Portal der Rennserie

(Hier der Terminkalender-Gesamt-2016 zum Ausdrucken als -pdf)

LEGENDEN AM NÜRBURGRING

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Am Samstag 29. August starteten wir im Rahmenprogramm der „6 Hours of Nürburgring“ (FIA WEC) das Rennen der „Nürburgring Legends“ mit zwei 30min. Sprintrennen. Das versprach einer der Höhepunkte der Saison 2015 vor großer Kulisse und sehr viel Publikum zu werden! Denn im Rahmen des WEC-Rennens präsentierte die Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e.V (FHR) ein großes Feld der legendären Rennwagen mit zwei Sprintrennen auf dem Grand-Prix-Kurs. Gezeigt wurden GTs, Touren- und Rennsportwagen der 60er und 70er Jahre, die auch heute noch bei internationalen Veranstaltungen, dem Dunlop FHR Langstreckencup, der FHR HTGT oder der Youngtimer Trophy um die Meisterschaft, den Gesamt- und Klassensieg fahren. Zu sehen waren die Fahrzeuge in einem eigenen Fahrerlager aus Zelten im hinteren Bereich des GP-Fahrerlages. Hier kamen die Zuschauer dicht an die Fahrzeuge heran und haben uns auch ordentlich in Gespräche verstrickt.
Die internationale Atmosphäre auf dem Kurs war großartig, eine super Organisation durch Kai von Schauroth. Alle waren da, selbst die Autogrammjäger hinter den Boxen im Fahrerlager, die auf Mark (Webber) und andere Stars lauerten. – Uns ging leider im zweiten Rennen das Auto kaputt, die Nockenwelle hatte sich gelöst und wir mussten aufgeben …

Hier noch einmal der Zeitplan:
Fr., 28.08., 11.25 Uhr (20 Min.) → Qualifying 1
Fr., 28.08., 14.55 Uhr (20 Min.) → Qualifying 2
Sa., 29.08., 11.35 Uhr (30 Min.) → Rennen 1
Sa., 29.08., 16.20 Uhr (30 Min.) → Rennen 2

Die 2015 FIA WEC Kalender läuft über 8 Rennen auf vier Kontinenten, mit Rennen in England, Belgien, USA, Japan, China, Bahrain und natürlich über die 24h von Le Mans als Höhepunkt aller modernen Langstreckenrennen vor über 250.000 Zuschauern.

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