RENNBERICHT: ADAC RGB SAISONFINALE NÜRBURGRING

Nürburgring 30. Sept. – 1. Okt. 2016
Ende September veranstaltet die Renngemeinschaft Bergisch Gladbach e.V. im ADAC traditionsgemäß den vorletzten Lauf zum Dunlop FHR Langstreckencup auf der GP Strecke des Nürburgringes.

Für das Team Historic Racing Works war es ein harter Renntag, da der Dunlop FHR Langstreckencup bereits am Samstagmorgen von 8.30 – 9.00 Uhr das erste Training hatte und wir am Vortag eine anstrengende Anreise hatten. Die zweite Trainingssitzung fand von 13.30 – 13.50 Uhr statt. Der Start zum Rennen über die Distanz von 4 Stunden erfolgte um 15.55 Uhr und die die letzte Rennstunde wurde in der Dunkelheit absolviert. Gefahren wurde die Nürburgring GP Strecke mit der Mercedes-Arena und FIM-Schikane (Variante 2) mit einer Länge von 5,137 km. (Photos: Curbs Magazin Historischer Motorsport, Markus Jung)

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Das erste Training morgens um 8:30 Uhr Uhr hat dann Dietmar absolviert und der auf den Avons im Regen mit starkem Untersteuern zu kämpfen hatte. Das Auto war partout mit keinen Mitteln aus seinem Opa-Fahrverhalten herauszubringen – dieses muss sicher Gegenstand weiterer Test in der Winterpause sein. Marc startete dann beim Weiterlesen

RENNBERICHT: SPA RACE FESTIVAL, CIRCUIT DE SPA FRANCORCHAMPS

Spa Francorchamps, 22. – 24.07.2016:
Beim Youngtimer Festival Spa 2016 ging das Berliner Historic Racing Works Team bei dem Dunlop FHR Langstreckencup auf der belgischen Formel 1 Rennstrecke von Spa Francorchamps wieder mit ihrer Lancia Fulvia 1,3 S an den Start.

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Im Qualifying bei Regen auf den Avon Regenreifen fühlte sich Dietmar doch recht unsicher, die Rundenzeiten waren jedoch nicht so schlecht wie es ihm schien. Im Langstreckenrennen über drei Stunden auf der 7,003 Kilometer langen, belgischen Berg- und Talbahn von Spa, entschloss sich das Team jedoch, dem Kurs auf Semislicks in Angriff zu nehmen. Als die Strecke immer mehr abtrocknete, funktionierten die Reifen immer besser und Dietmar und Marc konnten die Fulvia ausgesprochen zügig bewegen. Auch hier zeigten die Piloten und das Fahrzeug ihr Zuverlässigkeit und sicherten sich dort ebenfalls den Klassensieg. (Foto: BR-Foto)

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RENNBERICHT: HISTORIC TROPHY NÜRBURGRING

Nürburg, 17. – 19.06.2016:
Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug und auch wegen Arbeitsüberlastung in der Werkstatt, mussten wir das zweite Rennen der Saison im Mai am Nürburgring ausfallen lassen. Dementsprechend war unsere Vorfreude auf das dritte Rennen auf der Nordschleife riesig. Der DMSB hatte ja die Hürden, um auf dem Nürburgring Nordschleife fahren zu dürfen recht hoch gelegt. Aufgrund des tödlichen Unfalls in der VLN im Vorjahr, muss jeder Rennfahrer der auf der Nordschleife starten will, entweder drei  absolvierte Rennen in zwei Jahren nachweisen oder ein Seminar belegen. Bisher hatten wir nur ein Rennen auf der Nordschleife gefahren und reisten daher frühzeitig an, um den Kurs für die Nordschleifen-Lizenz zu machen.

historic-trophy-2016_brfoto-04 historic-trophy-2016_brfoto-02 historic-trophy-2016_brfoto-03Die Youngtimer Trophy und der Dunlop FHR Langstreckencup starteten wieder gemeinsam auf der Gesamtstrecke Nürburgring mit einem riesigen Fahrerfeld. Wir mussten, vor allem im Qualifying aber auch im Rennen, wieder durch eine Art Aprilwetter, obwohl inzwischen Mitte Juni war. Dem einen oder anderen unserer Teilnehmer raubte die Eifel langsam schon den letzten Nerv, denn beim 24h Classic davor hatte es außergewöhnlich schlechtes Wetter mit Hagel und Schnee gegeben. Zum Start unseres Rennens war es an Start-und-Ziel noch trocken, nach Ende der ersten Runde aber setzte Regen von ungewisser Dauer ein. Nach etwa vier Runden ließ sich dann aber die Sonne wieder blicken, Wir waren das Risiko eingegangen war, auf Semislicks loszufahren und diese auch auf dem Fahrzeug zu belassen, die Regenphase hatten wir heil überstanden und konnten schlussendlich mit einem Klassensieg das 3-Stunden Rennen beschließen. Insbesondere hat uns das sehr zaghafte Fahren während der Regenphase auf der Nordschleife großen Spaß gemacht, denn dabei lernt man sein Auto richtig gut kennen und seine feinen Reaktionen sehr gut einzuschätzen.

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RENNBERICHT: SAISONSTART BEIM ADAC PREIS DER STADT STUTTGART

HOCKENHEIM, 22. BIS 24. APRIL 2016
Dass Hockenheim durchaus mit Aprilwetter begrüßt, ist eigentlich untypisch, sagen die erfahrenen Profis. Es kann es in der Eifel ruhig grau und regnerisch sein, in der rheinischen Tiefebene ist es für gewöhnlich doch sonnig – nicht so in diesem Jahr. Am frühen Samstagmorgen beständiger Regen, den Tag lang blieb die Strecke mehr oder weniger komplett nass und dies auch noch bei tiefen Temperaturen. Der Sonntag begann zwar trocken, blieb aber kalt, und schließlich gab es am Nachmittag sogar Schneeregen. Dennoch waren alle froh, dass die Winterpause ein Ende hatte. Das Rennprogramm war auch üppig besetzt: mit der Youngtimer Trophy, dem Dunlop FHR Langstreckencup, der HTGT und den HRA Formelrennserien gab es jede Menge attraktiver Rennfahrzeuge. Wir haben uns am Trainingssamstag besonders über den Besuch von Klaus Aßmuth, dem ehemaligen DRM Fahrer bei uns im Zelt gefreut, der uns einige gute Tipps und positive Kritik mitgab.

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Die Wetterkapriolen trafen auch unser Rennen zum Dunlop FHR Langstreckencup mit je einem nassen und trockenen Qualifying. Und das Pech blieb nicht aus. Im zweiten Qualifying fuhr Marc auf Semislicks weiter, nach einsetzendem Regen und Hagel kam es zu einigen Drehern und schlussendlich blieb auch die Karosserie nicht heil. Er landete mit dem rechten Heck im Reifenstapel, was kleinere Kaltverformungen mit sich brachte. Doch auch im Rennen verfolgte uns das Pech weiter. Dietmar fuhr den ersten Stint, als sich plötzlich die Lenkung selbständig zu machen begann. Ein Boxenstopp ergab die Überraschung: der linke untere Querlenker war gebrochen. Das bedeutete das Aus für uns da wir dieses Teil nicht dabei hatten. Nachdem wir so lange im kalten Zelt  bei schlechtem Wetter ausgeharrt hatten und uns immer mal wieder im Teamzelt aufgewärmt hatten fuhren wir sehr frustriert wieder nach Berlin.

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RENNBERICHTE: DER FHR-RENNKALENDER 2016 STEHT

FHR_Flavia-ZagatoAuch in diesem Jahr starten wir mit unserer grauen Fulvia 1,3 S im Dunlop FHR Langstreckencup. der nach wie vor weltweit größten, historischen Langstrecken-Rennserie nach Anhang K. Gefahren werden hier Langstreckenrennen mit einer Renndauer von zwei bis vier Stunden auf internationalen Deutschen und Europäischen Rennstrecken. Zugelassen sind Fahrzeuge der Kategorie GT, Tourenwagen und zweisitzige Rennsportwagen der Baujahre 1947 bis 1975 nach dem Reglement der FIA Anhang „K“. Wie im Vorjahr startet die Saison beim „Preis der Stadt Stuttgart“ auf dem Hockenheimring vom 22. bis 24. April. Alle Detailinfos, spannende Bilder und insbesondere den Rennkalender finden Sie hier, auf dem neu gestalteten Portal der Rennserie

(Hier der Terminkalender-Gesamt-2016 zum Ausdrucken als -pdf)

LEGENDEN AM NÜRBURGRING

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Am Samstag 29. August starteten wir im Rahmenprogramm der „6 Hours of Nürburgring“ (FIA WEC) das Rennen der „Nürburgring Legends“ mit zwei 30min. Sprintrennen. Das versprach einer der Höhepunkte der Saison 2015 vor großer Kulisse und sehr viel Publikum zu werden! Denn im Rahmen des WEC-Rennens präsentierte die Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e.V (FHR) ein großes Feld der legendären Rennwagen mit zwei Sprintrennen auf dem Grand-Prix-Kurs. Gezeigt wurden GTs, Touren- und Rennsportwagen der 60er und 70er Jahre, die auch heute noch bei internationalen Veranstaltungen, dem Dunlop FHR Langstreckencup, der FHR HTGT oder der Youngtimer Trophy um die Meisterschaft, den Gesamt- und Klassensieg fahren. Zu sehen waren die Fahrzeuge in einem eigenen Fahrerlager aus Zelten im hinteren Bereich des GP-Fahrerlages. Hier kamen die Zuschauer dicht an die Fahrzeuge heran und haben uns auch ordentlich in Gespräche verstrickt.
Die internationale Atmosphäre auf dem Kurs war großartig, eine super Organisation durch Kai von Schauroth. Alle waren da, selbst die Autogrammjäger hinter den Boxen im Fahrerlager, die auf Mark (Webber) und andere Stars lauerten. – Uns ging leider im zweiten Rennen das Auto kaputt, die Nockenwelle hatte sich gelöst und wir mussten aufgeben …

Hier noch einmal der Zeitplan:
Fr., 28.08., 11.25 Uhr (20 Min.) → Qualifying 1
Fr., 28.08., 14.55 Uhr (20 Min.) → Qualifying 2
Sa., 29.08., 11.35 Uhr (30 Min.) → Rennen 1
Sa., 29.08., 16.20 Uhr (30 Min.) → Rennen 2

Die 2015 FIA WEC Kalender läuft über 8 Rennen auf vier Kontinenten, mit Rennen in England, Belgien, USA, Japan, China, Bahrain und natürlich über die 24h von Le Mans als Höhepunkt aller modernen Langstreckenrennen vor über 250.000 Zuschauern.

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MYTHOS EAU ROUGE

IMG_8839Am Sonntag, 19. Juli 2014 fand vom 15:00 – 18:00 Uhr der vierte Meisterschaftslauf des Dunlop FHR Langstreckencups 2015 statt. Zuvor, mittags und nachmittags am Samstag starteten wir zu den beiden Qualifyings.

Spa ist eine großartige Strecke! Ich hatte dennoch beim ersten Training etwas Probleme, mir die Strecke einzuprägen. Mithilfe eines Streckenplans habe ich mir dann einige Eselsbrücken gebaut – links rechts links – rechts rechts links usw., damit ging es besser. Im Rennen habe ich natürlich in der Eau Rouge, aber auch in den Kurvenkombinationen in der leichten Bergigkeit viel Spaß gehabt. Die Gerade oben auf dem Berg hinter der Eau Rouge ist allerdings etwas lang …

Aber zurück zum Training: Am ersten Tag fuhren wir bei Trockenheit etwas schwache Zeiten, weil Marc und ich den Kurs noch nicht kannten. Am Morgen des Rennens war es noch etwas feucht, dennoch konnte ich bei Trockenheit aus der Box fahren und kam gut ins Rennen, nach einer halben Stunde jedoch begann immer wieder Nieselregen, der sich immer wieder verstärkte. Vor mir hatte sich eine violette Alfa Romeo Giulia 1600 festgesetzt, die auf der Geraden mit ihren 300ccm mehr etwas schneller war als unsere Fulvia, in den Kurven aber doch deutlich langsamer, insbesondere bei Nässe. So konnte ich die Giulia dreimal überholen, die Position aber aufgrund der langen Geraden in Spa jedes Mal nicht lange halten. Trotz stärkeren Regens bin ich mit den Semislicks draußen geblieben und nach exakt 1,5 Std. zum Fahrerwechsel mit Marc heraus. Nach dem Wechsel trocknete die Strecke langsam ab und Marc fuhr mit dem Auto das Rennen sauber nach Hause: Zu einem erneuten Klassensieg in der 1300er-Klasse …

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SCHARFE LERN–KURVE …

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Das sei vorausgeschickt: Zuerst gab es einen Rennunfall und dann sind wir aufgrund eines technischen Defekts auch noch ausgefallen. Miserabler hätte unser Einsatz trotz kühlem aber sonnigen Wetters beim vorletzten Rennen des Dunlop FHR Langstreckencups am 04. Oktober 2015 am Nürburgring für uns kaum laufen können.



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06-IMG_710408-IMG_7112 Doch immer der Reihe nach: Nach einer richtig schönen Anreise mit der ganzen Familie – Stephanie, Klara und Juna – am Donnerstag vor dem Rennen, fanden am Feiertag den 03.10. die Qualifyings statt. Für mich war es zuerst nicht ganz einfach, mit dem kleinen, relativ langsamen Auto ein Gefühl für diesen Highspeed-GP-Kurs zu entwickeln. Ich fühlte mich nicht richtig wohl. Am Ende des Tages waren wir aber zufrieden, Marc war besser klar gekommen. Wir ließen uns noch einmal die Tankstrategie für das Rennen durch den Kopf gehen. Nach den Verbrauchsberechnungen konnten wir mit unserem 60-Liter Tank das Vier-Stunden-Rennen nicht nur mit einem Tankstopp bestreiten. Wir planten deshalb zwei Fahrerwechsel. Wir hatten einen Verbrauch der Fulvia von 29 l/100km ausgerechnet. Die Streckenlänge beträgt 5,148 km, so dass wir den ersten Stint mit 30 Runden (154,4 km) und einem Verbrauch von 45,0 l veranschlagten. Danach sollte der Fahrerwechsel auf Marc erfolgen, der dann 32 Runden (48 l) fahren sollten, den Rest mit 19 Runden wollte ich bestreiten. Auf dem Papier wohlgemerkt! Weiterlesen

CAR WASH

Es liegt zwar schon einige Zeit zurück, aber jetzt ist der Moment sich noch einmal zu erinnern. Am Wochenende vor dem FHR Rennen am 15. Oktober am Nürburgring war die Welt in Ordnung und das Auto glänzte wie eine Speckschwarte! Das Foto der Kinder hat meine Frau Stephanie gemacht.

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