FINALE GRANDE ZOLDER!

04-IMG_6951_tibiNach der Reparatur am Vorabend begann der Morgen im Hotel sehr entspannt, denn das 3 Stunden-Rennen war das letzte Rennen des Tages und startete erst am Nachmittag um 15:15h bis 18:15h. Dietmar Mühr fuhr die ersten Hälfte und fand vom viertletzten Startplatz (27) mit fliegendem Start gut ins Rennen. Das Auto fuhr hervorragend und nach einigen Drehern beim Qualifying absolvierte Dietmar bei trockenem Wetter die ersten 1 ½ Stunden ohne Fahrfehler. Dietmar fuhr 39 Runden und konnte in der 38 Runde noch seine beste Rundenzeit hinlegen: 2:15:94 min. Bei 1:29 seit Beginn steuerte er die Box zum Tanken und Fahrerwechsel an.

08-IMG_6872 IMG_2282_Zoldern-Kopie 15-zolder_corbs IMG_2254_Zolder_72dpiBei 1:35h seit Beginn des Rennens fuhr nun Marc Eberhardt die Fulvia in den 2. Teil, nachdem beim Tankstopp 40 Liter Benzin gefasst wurden. Der Tankstopp und der Fahrerwechsel schienen mit ca. 6 min (4:39 nach Zeitnahme) etwas lang, was an dem Problem mit dem Tankeinfüllstutzen lag, der das Benzin aufgrund von Luftblasen nicht zügig in den Tank laufen lässt. Marc absolvierte insgesamt 35 Runden wovon die die 52. Gesamtrunde mit 2:16:93 min seine Schnellste war. Dann wurde Marc von aufkommendem Regen überrascht, was sich aber für unsere Gesamtplatzierung gar nicht nachteilig auswirkt. Trotz eines heftigen Drehers in der 74. Gesamtrunde konnte Marc unser Auto am Ende des auf den 18. Gesamtrang von 30 Startern stellen – Als Sieger der Klasse 20 „Tourenwagen Periode G, 1966 bis 1971, über 1.300 bis 1.600 ccm“. Ihr könnt Euch unserer Freude nach diesem tollen Erfolg für das HORNGROUP Historic Racing Team in unserem ersten Rennen überhaupt sicher vorstellen.

(An dieser Stelle möchten wir unseren Sponsoren, den Marken HORN TECALEMIT und PCL besonderen Dank für die Unterstützung aussprechen!)

DIE RETTER DES RENNENS

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Samstag war der Tag der Qualifyings und meine Anspannung stieg ins Unermessliche. Das Wetter war für einen Augusttag viel zu kühl und regnerisch und am meisten Respekt hatte ich vor einem Rennen bei Nässe. (Früh morgens die Papierabnahme, die technische Abnahme und das Fahrerbriefing werden mir allerdings später noch einen extra Blogbeitrag wert sein.) Das erste Zeittraining des Langstrecken Cups war für 13:05h angesetzt und wie das Schicksal es wollte fing es eine halbe Stunde vorher an zu regnen. Etwas hektisch zogen wir also die Avon-Regenreifen auf das Auto, ohne aber eigentlich den richtigen Luftdruck dafür parat zu haben. Gegen 13:00 Uhr kam dann der Moment: Nach drei Jahren unermüdlicher Vorbereitung stieg ich endlich mit neuer Rennunterwäsche, neuem Rennoverall, nagelneuem Helm und Schuhen in unser Auto ein. Ich ließ den Motor warmlaufen, rollte langsam auf die Pitlane raus und war zum ersten Mal mit unserer wunderbaren Fulvia auf einer richtigen Rennstrecke unterwegs. Wie zu erwarten war sämtliche Angst sofort wie weggeblasen und wich unbändiger Freude und Befriedigung. Nach wenigen Runden hatte ich Vertrauen zum Auto gewonnen und war erstaunt wie gut sich das Auto mit seinem Frontantrieb und den Avon-Regenreifen auf nasser Piste verhielt. Viel zu kurz waren die 20 Minuten Qualifying und ich musste wieder in die Boxengasse einbiegen. Weiterlesen

HAB SPASS – RESPEKTIERE DEINE GRENZEN!

Das Team Marc Eberhardt, Dietmar Mühr und Rainer Kostner (vlnr)

Das Team Marc Eberhardt, Dietmar Mühr und Rainer Kostner vor dem ACC (vlnr). Hinter der Kamera die Teampsychologin und Teamfotografin Stephanie Matter.

Mann war ich aufgeregt! Die Nennung für das erste Rennen, das ich mit dem designierten, zweiten Fahrer Marc Eberhardt bestreiten wollte, war abgeschickt. Die Spannung stieg von Tag zu Tag und am Morgen des 14. August packten wir früh um 8:00h am ACC unsere Siebensachen, luden die gut vorbreitete Fulvia auf den Trailer und brachen gen Zolder auf. Zuvor wurde noch ein schönes Gruppenfoto zusammen mit Rainer gemacht – wir trugen die T-Shirts, die Stephanie für uns gestaltet hatte. Wir hatten laut Google mit einer Fahrzeit von ca. 7 Stunden gerechnet, aber das stellte sich als Illusion heraus. Einige Megastaus – die uns dann sogar zur Stau-Umgehung via Feldweg seitwärts von der Raststätte zwangen. Weiterlesen