ROTE FULVIA – GRÜNE HÖLLE

Nicht nur in Italien, sondern auch in Deutschlands „Grüner Hölle“ auf dem Nürburgring wurde die Fulvia bei verschiedenen Langstreckenrennen gesichtet. Ja, 1969 feierte die „Lancia Squadra Corse“, die Rennabteilung der Marke Lancia hier einen ihrer größten Erfolge – doch davon soll erst in Kürze ausführlich hier die Rede sein.

Piero Conte (Lancia Fulvia) vor John Aley (Austin Mini Cooper).

Piero Conte (Lancia Fulvia) vor John Aley (Austin Mini Cooper).

Heute geht es um das „500-Kilometer-Rennen“ auf der Nürburgring-Nordschleife (Streckenlänge: 22,810 km). Dies Rennen war ein Lauf für die WM für Sportwagen bis 1,3 Liter und ein Lauf der Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft für GT- und Sportwagen bis 1,3 Liter. 15.000 Zuschauer waren zur 7. Auflage des 500-Kilometer-Rennens 1966 zum Ring gekommen. Seit Gründung des 500-Kilometer-Rennens fuhr der Gesamtsieger fast immer einen Abarth. Der Gesamtsieg 1966 wurde zwischen Abarth und Alpine ausgemacht. 63 Fahrzeuge standen am Sonntag um 11:00 Uhr am Start, darunter die Fulvia HF des Italieners Piero Conte. Conte war ein Fahrer, der in den Jahren 1966 und ’67 auf der Fulvia HF 1,3 bei verschiedenen Rennen in Europa unterwegs war. In Mugello, Wien Aspern, Zolder, Vallelunga und eben auf dem Nürburgring, 1966 beim 500km Rennen und 1967 bei den 1000km wo er sich zusammen mit Sandro Munari das Volant teilte, jedoch das Rennen nicht beenden konnte. Weiterlesen

DAYTONA BEACH LIFE

USA Reise 1981

Der heutige Beitrag ist gleichzeitig ein Geburtstagsgruß an meinen besten Freund und Co-Schrauber Rainer. Schon 12 Jahre nach den untern geschilderten Ereignissen haben wir beide die USA in einem full size Dogde Polara Custum bereist. Am Beach von Daytona musste man damals höllisch aufpassen, vor dem Sprung in den Atlantik nicht überfahren zu werden, so Auto-verrückt waren sie in Daytona! (siehe auch eigenes Foto ganz unten) Weiterlesen

TARGA FEMININ

LANCIA FULVIA IN ENDURANCE RACING // TARGA FLORIO // 1968
Das Jahr 1968 schildern wir aus der Perspektive von Rosadele Facetti, eine der wenigen italienischen Rennfahrerinnen jener Epoche. Sie war die Tochter eines Mechanikers von Juan Manuel Fangio und absolvierte die Targa Florio 1968 zusammen mit Pat Moss. Pat war die „kleine“ Schwester des Formel 1 Stars Stirling Moss, der selbst 1955 auf Merdesdas 300 SLR bereits die Targa gewonnen hatte.1968_targa_#196 (2)

„Im Jahr 1968 – zur Targa Florio die für die World Sports Car Championship mitzählte – war ich wieder Seite an Seite mit den schnellen Assen, den offiziellen Teams und von einer Frau mit effektvollem Namen – Pat Moss. Sie war die Schwester von Stirling Moss und die Ehefrau eines der größten Rallye-Piloten der Zeit, Erik Carlsson. Pat war ein großer Profi, sie hat mir viel beigebracht und zeigte mir viele ihrer Tricks…“

(Einem Interview in Italienischer Sprache entnommen aus: „Autocollezioni“ Juli/August 2005)

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1.300 CCM VS. 7.000 CCM

LANCIA FULVIA IN ENDURANCE RACING // SEBRING // 1967-70

Heute möchten ich eine wenig bekannte Facette der Lancia Fulvia vorstellen: Der Einsatz auf dem „Sebring International Raceway“ im US-Bundesstaat Florida von 1967 bis 1970. Die ersten Langstreckenrennen fanden am 15. März 1952 statt und standen bald im Kalender der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Am 1. April 1967 wurden die „12-Stunden-Endurance für den Alitalia Airlines Trophy“ veranstaltet. Zum ersten Mal gestartet ist die Fulvia 1968 – im „Le-Mans-Start“. Das kleine Auto musste in der 2000ccm Sport-Prototypen-Klasse starten. Schon im Jahr 1968 fährt die kleine Fulvia mit Pinto/Taramazzo/Maglioli einen Klassensieg in dieser Klasse herein. Das berühmte Team Siffert/Herrmann wurden Gesamtsieger auf Porsche 907.

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HERZKLOPFEN

Beim Aufschlagen der neuen „Motor Klassik“ bemerkt. Die Termine für die FHR und HTGT stehen. Die Überraschung für mich: Der „Circuit Dijon-Prenois“ ist neu dabei. Am 22. März findet schon der Test- und Einstelltag am Nürburgring statt.1-IMG_4920

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HOW TO HTP!

Im November 2013 habe ich endlich den Antrag zum „Historical Technical Passport“ beim DMSB einreichen können. Nachdem ich den Anhang K und den Anhang J 1971 des FIA Sportgesetzes in den zwei Jahren zuvor nahezu auswendig gelernt hatte – mehrere hundert Seiten – , dachte ich, alles begriffen und alles weitgehend richtig gemacht zu haben. Das Drama mit der fehlenden Homologation war ja nun überwunden. Jedoch wurde ich eines Besseren belehrt.HTP Antrag Fulvia 1,3 S

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